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Die Weißstörche ziehen zwar vorzugsweise in Schwärmen oder in Trupps, doch bei der Rückkehr ins europäische Brutgebiet, treffen sie einzeln auf den Nestern ein. Meistens kommen die Männchen zuerst und wenn immer möglich beziehen sie wieder den alten Horst. Die Weibchen folgen einige Tage später.

Geklappert wird zur Begrüßung des Partners am Nest und zur Verteidigung gegen Nestkonkurrenten.
Auch sein Balzritual geht mit ausgiebigem gemeinsamem Schnabelklappern einher.
Der Paarung des Weißstorchenpaars geht ein verwickeltes Balzritual voraus, dessen auffälligstes Element gewiss das ausgiebige gemeinschaftliche Schnabelklappern ist.
Die Vögel biegen dabei häufig Hals und Kopf nach hinten, bis der Scheitel den Rücken berührt. Dadurch schiebt sich das Zungenbein weit zurück, so dass ein Schallraum entsteht, der die Lautstärke des Klapperns erheblich vergrößert.

Bei der Brut wechseln die Partner etwa im 2 Std. Rhythmus, nur nachts wird das Gelege fast ausschließlich vom Weibchen bebrütet.
Jeder Wechsel wird mit heftigem Klappern begleitet. Dann folgt meist ein Balzritual, dass nach 14 Tagen spürbar nachlässt bis es ganz ausbleibt.

Ein Storch ist eben auch nur ein Mensch.